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Wiener Kunstmuseum: Kunsthistorisches Museum

Wien Kunsthistorisches Museum: Welche Kunstwerke sollte man sehen?

Wien Kunsthistorisches Museum. Was macht das Kunsthistorische Museum zu einem der schönsten Orte Europas für klassische Kunst? Und wie lässt sich ein Besuch im beliebtesten Wiener Kunsttempel am besten bewältigen? Verwenden Sie die folgenden einfachen Navigationstricks, um Ihren Besuch vorzubereiten.

Wichtige Fakten vor Ihrem Besuch

Wien Kunsthistorisches Museum. Nachdem die Habsburger mehr als XNUMX Jahre lang Kunst in ganz Europa und Nordafrika gesammelt hatten, schufen sie eine unschätzbare Sammlung von Werken Als die kaiserliche Kunstsammlung im Oberen Belvedere aus allen Nähten platzte, errichtete Kaiser Franz Joseph vor mehr als XNUMX Jahren das Kunsthistorische Museum.

Auf jeden Fall so beeindruckend wie die Sammlungen ist das Museumsgebäude selbst, eines der architektonischen Juwelen an der Ringstraße. Der lang gedehnte Quader mit einer massiven Kuppel, übergroßen Fenstern, griechischen Säulen und Skulpturen soll in erster Linie überwältigen.

Wiener Kunsthistorisches Museum: Theseus-Skulptur

Gleich beim Eintreten scheinen die alten Mächte Roms und Griechenlands ihre Zepter direkt an die Habsburger zu übergeben, so wie diese es sich gewünscht hatten: An der kolossalen Kreuzung von Marmortreppen, die sich zu einer hohen Galerie und Portalen im griechischen Stil öffnen, braucht man erst einen Moment der Ehrfurcht und Orientierung. Sobald Besucher die große Treppe hinaufgehen, würde ein monumentaler Theseus einen Zentauren töten. (Die Wiener liebten dies und waren begeistert, als die Skulptur 1883 schließlich für eine dauerhafte öffentliche Ausstellung einzog.)

Wiener Kunstmuseum: Klimt WandmalereienWas die meisten Besucher nicht wissen, ist, dass das Museum einige atemberaubende beherbergt Gustav Klimt Kunstwerk. 12 Meter über dem Haupteingang schufen Gustav, sein Bruder Ernst und Franz Matsch Wandmalereien zwischen den Säulen und Arkaden des obersten Stockwerks. Kurz bevor Sie das Café in der obersten Etage betreten, schauen Sie noch auf der Treppe nach oben und Sie werden Klimts romantische Frauen sehen. Die meisten von ihnen posieren im altägyptischen, griechischen und römischen Stil.

Orientierungs-Highlights in der Bildergalerie

Wiener Kunstmuseum: Bildergalerie im Kunsthistorischen MuseumWien Kunsthistorisches Museum. Mit meinen 'Anker-Highlights' beginne ich immer mit der Bildergalerie im ersten Stock. Diese große Treppe hebt die Besucher einfach beim Betreten hoch. Erwarten Sie in der Galerie das Beste des klassischen Europas der letzten 500 Jahre: Einige der Bruegels, Dürers und italienischen Manieristen entkamen im 30. Jahrhundert lediglich dem 17-jährigen Krieg. Später verschmolz Kaiser Karl VI. (Der Vater von Kaiserin Maria Theresia) seine spanischen Kunstschätze mit den Sammlungen in Wien und Prag.

Kunsthistorisches Museum, BildergalerieHaben Sie jemals über Arcimboldos amüsante allegorische Porträts geschmunzelt? Im Wiener Kunstmuseum können Sie die Originale von 'Sommer' und 'Feuer' sehen. In der flämischen Sammlung wartet ein weiteres faszinierendes Gemälde: ein „Meta-Gemälde“, das einige der Malereien im Kunsthistorischen Museum zeigt. Darauf befindet sich Habsburger Erzherzog Wilhelm, dessen Sammlung massiv zu den Schätzen des Museums beigetragen hat.

Verbringen Sie unter den niederländischen Malern einige Zeit mit Pieter Bruegels weltberühmtem "Turm zu Babel". Und bitte suchen Sie nach meinem persönlichen Favoriten unter den italienischen Renaissancekünstlern, dem "pfeilschnitzenden Amor" - Sie werden es nicht bereuen.

Worauf Sie in der Kunstkammer achten sollten

Wiener Kunstmuseum: Venezianisches Relief von LombardoWien Kunsthistorisches Museum. Wenn die Habsburger Kaiser ihre Haushaltswaren, Dekorationsgegenstände und Geräte ausstellen, erhalten Sie auf einem Goldtablett das Beste der klassischen europäischen Handwerkskunst. Von Holz- und Steinskulpturen bis hin zu Kameen gibt es Kunst und Pracht in verschiedenen Größen und Formen. Eines der bezauberndsten Werke ist dieses venezianische Relief aus dem frühen 16. Jahrhundert, das ein junges Paar zeigt (siehe Foto).

Was ich an der Kollektion am meisten mag, sind ihre exotischen Objekte: der zarte Straußenei-Kelch, ein kostbarer Becher aus Narwalhorn und ein Krug aus einer Seychellen-Nuss, wunderschön geschnitzt und reich mit Gold verziert.

Cellini Salzkeller im Kunsthistorischen Museum

Dieses Foto zeigt Benvenuto Cellinis berühmte Saliera, ein Salz- und Pfefferset mit dem personifizierten Meer und der Erde. Im Jahr 2003 stahl ein lokaler Experte für Einbruchalarme Cellinis einzige nachgewiesene Goldarbeit bei einem spektakulären Raubüberfall. Drei Jahre später erschien das goldene Meisterwerk in einer Holzkiste, die in einem Wald im Norden Wiens begraben war. Seitdem ist das Cellini-Salzfaß zum Ausstellungsstück des Museums geworden.

Sogar das Spielen verlangte nach Kunst und Schönheit, wie das aufwendige Tric-Trac-Brettspiel beweist. Auf dem Spielbrett mit feinsten Schnitzereien und eingelegten Arbeiten zeigen sich der habsburgische König Ferdinand I. und der polnische König Ladislaus gemeinsam mit den größten kaiserlichen Herrschern der Welt.

Warum die ägyptische und nahöstliche Sammlung sehen?

Wiener Kunstmuseum: Ägyptische SammlungWien Kunsthistorisches Museum. Während ägyptische Sammlungen nichts Außergewöhnliches sind, besteht das frühe Interesse der Habsburger an ihnen: Etwa 200 Jahre bevor Europa in die ägyptische Kultur einstieg, kauften die Habsburger ihre ersten ägyptischen Artefakte in Alexandria. Anschließend erweiterten Geschenke und Einkäufe die Sammlung. Kronprinz Rudolph, der Sohn von Kaiserin Sissi, erwarb beispielsweise auf seinen Reisen nach Ägypten zahlreiche Gegenstände.

Die Sammlung aus Ägypten und dem Nahen Osten ist mit Sarkophagen, Sphingen und Hieroglyphenstelen wunderschön arrangiert. Insbesondere die kaiserlichen Museumsarchitekten huldigten der Sammlung mit Wandgestaltungen im ägyptischen Stil.

Fleißaufgabe: Sammlung griechischer und römischer Altertümer

Wiener Kunstmuseum: Griechische BüsteWien Kunsthistorisches Museum. Wie bei ihrer ägyptischen Sammlung waren die Habsburger frühe Anwender der Antike und griffen tief in ihre Taschen, um die Sammlung aufzubauen. Vor etwa 500 Jahren begann König Rudolf II. Mit dem zarten Cameo „Gemma Augustea“. Als der Raum der Hofburg schließlich voller griechischer und römischer Artefakte war, zogen sie sogar für eine Weile in den Volksgarten. 

Ich kann schon verstehen, warum die Habsburger ihre Anschaffungen von griechischer Keramik, Statuetten und Büsten liebten. In der römischen Sammlung findet man erstaunlich lebendige Kunstwerke, von winzigen bunten Mosaiken bis hin zu Büsten und ausdrucksstarken Porträtköpfen. Verpassen Sie nicht die Kameen.

Soll man Karten fürs Kunsthistorische Museum im Voraus kaufen?

Da das Kunsthistorische Museum notorisch voll ist, vermeiden Sie Warteschlangen und holen Sie sich Ihre Tickets im Voraus online. Wenn Sie einen City Pass haben, ist ein Rabatt oder der volle Ticketpreis enthalten. Wenn Sie sich besonders für bestimmte Sammlungen interessieren, buchen Sie am Donnerstagabend eine private Tour für 125 EUR pro Tour.

Adresse: 1, Maria-Theresien-Platz
Öffnungszeiten: Gemäldesammlung und Antiquitätensammlung: täglich außer Mo, 10.00 bis 6.00 Uhr, Do 10.00 bis 9.00 Uhr. Auch montags von Juni bis August und vom 15. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 geöffnet;
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn U2; Straßenbahnen 1, 2, D.
Eintrittskarten & Tickets: Überspringen Sie die Warteschlangen und buchen Sie  Tickets online. (Wenn Sie mehr Museen besuchen, kann der Eintritt mit einem der Wiener City Pässe günstiger sein.)
Private Touren: am Donnerstagabend EUR 125 pro Tour, exkl. Eintritts Karten; E-Mail kunstvermittlung@khm.at mindestens eine Woche im Voraus zu buchen

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