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Albertina Wien
© Harald Eisenberger

Wien Albertina: 6 Gründe, warum Kunst- und Gourmetfans das Museum lieben

Jede Stadt hat ihre Boutique-Museen. In Wien haben wir die Albertina Wien, unsere kleine Schatztruhe der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, feine Grafiken, architektonische Skizzen von der Renaissance bis zur Moderne und österreichische Vintage-Fotografie. 

Wiener Albertina: Geschichte und Sammlungen

Albertina Wien. Tatsächlich stammt der Name Albertina von Graf Albert von Sachsen-Teschen, einem der Schwiegersöhne Kaiserin Maria Theresias.

Anders als bei den meisten traditionellen Museen konfrontiert Modernes das Traditionelle schon beim Äußeren des Museums: So überdacht ein flügelförmiges 'Trampolin' des österreichischen Rebellenarchitekten Hans Hollein einen Teil der Terrasse des Rokoko-Palais. Im Vergleich zur Größe des Schlosses Belvedere und des Kunsthistorischen Museums fühlen sich die über XNUMX Prunkräume der Albertina fast "privat" an. Dennoch beherbergen sie internationale und österreichische Top-Kunst.

1. Rokoko-Innenräume

Albertina Wien: GoldkabinettDie Albertina sieht größtenteils wie ein Rokoko-Palast aus: Wenn Sie durch den Rokoko-Raum, das spanische Apartment, die Empfangshalle und das Wedgwood-Kabinett gehen, müssen Sie sich an das Belvedere oder einige Teile der Hofburg erinnern. In der Halle der Musen und im Ersten Vorraum konkurrieren ein Dutzend griechischer Statuen aus makellosem weißem Marmor um die Aufmerksamkeit mit schillernden großen Kronleuchtern, bevor das barocke Interieur die Macht übernimmt.

Fast jeder Rokoko-Raum kleidet sich in unterschiedlichem Seidendamast: Der Empfangsraum und das Rokoko-Zimmer tragen Senfgelb, während sich das kleine Spanische Apartment in Taubenblau und das Arbeitszimmer von Erzherzog Carl in Smaragdgrün halten. Abgesehen von polierten Möbeln und drapierten Vorhängen schaffen die runden Kachelöfen in fast jedem Zimmer eine besondere Herrenhaus-Atmosphäre.

Nachdem die Bauherren und Restauratoren selbst auf jedes Detail geachtet haben, lassen sie Besucher nun jeden ihrer Schritte beobachten: Besonders im Königlichen Schreibzimmer und im Goldkabinett sowie im Kaminzimmer und im Wedgwood Kabinett überraschen die Intarsienböden mit den hinreißendsten Mustern.

2. Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Albertina Wien: Jeanne und Donald Kahn GalerienDas erste, was Kunstliebhaber mit der Albertina verbinden, sind ihre Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Tatsächlich zeichnet die Gemäldesammlung der Albertina Wien 200 Jahre Kunstgeschichte nach. Zum Beispiel ist Claude Monet berühmt Seerosenteich lässt weiches Licht in einem schillernden grünen Teich baden, während die Seerosen in allen Farben des Regenbogens gefärbt werden. Oder René Magrittes Verzauberter OrtHier sehen zwei maskierte Äpfel einen Baumstamm, der eine Axt sichert, während die offenen Türen des anderen Stammes ein Haus und eine Glocke enthüllen. Weniger verwirrend: Gustav Klimt hüllt zwei weibliche Köpfe in ihre eigenen fließenden Mähnen und nennt sie Silberfisch. Am anderen Ende des Spektrums beschäftigen sich Wassilij Kandinsky und seine Künstlerkollegen mit abstrakten Formen von geometrisch bis schnörkellos.

Alles in allem ist die Albertina ein fantastischer Ort, um internationale Kunst beim Wandel von Impressionist verschwommenen Pastellen zu den fragmentierten Objekte und zerstückelten Individuen abstrakter Kunst zu verfolgen.

3. Grafik Himmel

Albertina Wien: Dürer Hase

Die umfangreiche Grafiksammlung der Albertina ist weltbekannt und umfasst Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Paul Cezanne, Gustav Klimt, Egon Schiele, Pablo Picasso und Andy Warhol.

Sobald österreichische Kinder anfangen zu zeichnen, lernen sie die Signaturgrafik der Albertina kennen: Der Hase von Albrecht Dürer. Lange bevor die Albertina es ausstellte, war der Hase so beliebt geworden, dass er ab dem 17. Jahrhundert mehrmals kopiert worden war. Heute ist der Hase auf beliebten Zeichenblöcken für Kinder abgebildet. Dieses Bild zeigt diese berühmteste Tierzeichnung von Dürer. Im rechten Auge des Hasen sehen Sie das Spiegelbild eines Kreuzfensters von Dürers Werkstatt. In der Albertina ist frei Augmented Reality App , der auch einige andere Meisterwerke abdeckt, erwacht der Hase zum Leben, während die App mehr über die Entstehungsgeschichte verrät.

4. Architektur-Sammlung

Ein häufig übersehenes Highlight ist die Architektursammlung der Albertina: Sie können damit beispielsweise den Kaiserpalast im Querschnitt erkunden. Alternativ können Sie sich auch das Genie des Jugendstils ansehen Otto WagnerSkizze des kaiserlichen Pavillons. Obwohl ich kein Wiener bin, liebe ich auch die Skizzen römischer Staatsgebäude. Vergleichen Sie außerdem Architekturmodelle, die Otto Wagner, Adolf Loos, Le Corbusier, Mies van der Rohe und Alvaro Aalto entwickelten sich. Zusammenfassend ist die Architektursammlung der Albertina so klein wie exquisit.

5. Foto-Sammlung

Wie hast Schloß Schönbrunn's Gloriette wie 1850 aussehen? Wie waren Derby-Pferderennen in Wien 1900? Es ist aufregend, nicht nur Gemälde, sondern auch Fotografien aus dem Habsburgerreich zu sehen. Im Gegensatz zu Gemälden verbinden sie Sie direkter und authentischer. Über die kaiserliche Hoffotografie hinaus greifen Sie auch auf wenig dokumentierte Ereignisse zurück: zum Beispiel den Abriss der alten Wiener Stadtmauer, Fotografien der ehemaligen habsburgischen Kronländer und Aufnahmen der österreichischen Berge, Bergsteiger und Skifahrer.

Gourmet Essen

Albertina Wien. Kaum jemand besucht ein Museum, um Gourmetessen zu genießen, aber Albertina kann eine Ausnahme sein. In einem angrenzenden Flügel des Museums, Demel Inhaber Attila Dogudan bietet feine Wiener und internationale Küche. Im Gegensatz zum Rokoko-Glanz strahlen die Innenräume des Restaurants DO & CO modernen Chic der Mitte des Jahrhunderts aus. Was für eine großartige Möglichkeit, die dort ausgestellte reiche Kunst mit fein zubereiteter Küche zu verdauen!

Albertina Wien: Praktische Aspekte

Adresse: Albertinaplatz 1; 1010 Wien; zwischen der Wiener Staatsoper und dem Burggarten.
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 6.00 Uhr; Mittwochs 10.00 bis 9.00 Uhr An Feiertagen gelten die Öffnungszeiten für den jeweiligen Wochentag
Tickets: EUR 16,90 (Erwachsene); EUR 14 mit Vienna City Card;; Besucher unter 19 Jahren sind frei;
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn U1, U2, U4 (Haltestelle Karlsplatz), U3 bis Stephansplatz; Straßenbahn: 1, 2, D, 62, 65, Stadtbus: 3A (Station Albertina)

Andere große Wiener Museen: Wien Museum, Haus der Musik, Habsburger Museum von Möbeln (Hofmobiliendepot); Museum für Angewandte Kunst;
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